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Zum dritten Mal begeisterte Mitte März das Family Freestyle Weekend (FFW) im Snow Space Salzburg die angereisten Teilnehmer. Die zweitägige Veranstaltung zielt ganz klar auf Kiddies und dementsprechend kinder- und papafreundlich war auch das Programm gestaltet. Und ja, auch einige Mütter waren dabei. Kostenloses Testmaterial von Atomic, Bataleon, Burton, Flux, Goodboards, Jones, Never Summer, Nitro, Rome, SP, TSG und YES kamen bei Jung und Alt super an.
Zuerst
einmal über die Location. Das Snow Space Salzburg ist ein „schnuckeliges“
Wintersportgebiet mit läppischen 760 km Pisten! 7, 6, 0! Das ist kein
Verschreiber. Ein Gebiet der Superlative und umso mehr habe ich mich gewundert,
ob so ein Anlass dort funktionieren kann. Das Schöne ist aber, dass man im Snow
Space die Grösse nirgends wirklich merkt. Da sich das ganze Gebiet über einige
Täler hinwegzieht, haben auch die Ortschaften ihr familiäres Flair behalten und
die Pisten waren nie überfüllt.
Das FFW fand in Altendorf statt und von dort ging es mit einem Sessellift hoch zur Kreistenalm. Hier warteten bereits die verschiedenen Hersteller in ihren Ständen und bildeten ein kleines Dorf mit einem Mittelpunkt aus Bänken und Tischen die zum Verweilen einluden. Hier hatte man eine super Gelegenheit gezielt die Kinderboards der kommenden Saison zu testen. Aber Achtung, das kann aber auch anstrengend werden: Meine Kinder merkten beim Testen sehr schnell, dass es noch bessere, schönere Boards als ihre Aktuellen gibt. Da musste ich noch einige Tage anhören, wie gerne sie so ein neues Board haben möchten. Das beeinflusst jedoch nicht meinen überaus positiven Eindruck über dieses Wochenende. Für jedes Kind gab es auch noch ein Goodiebag und etwas leckeres zu trinken, es fehlte ihnen sowieso zwei Tage lang an nichts und sie waren im Snowboard-Zauberland.
Die Kreistenalm bildete die Anlaufstelle über die zwei Tage, um Boards zu tauschen, die Rucksäcke zu deponieren, in Kurse einzusteigen oder einfach nur, um zu verweilen und unterhalten zu werden. Das ganze lief ganz zwanglos und somit völlig tiefenentspannt ab.
Kostenloses Snowboard Coaching
Um
10 Uhr ging es dann los mit dem Snowboard Coaching, welches von Blue Tomato
gesponsert wurde. Die Snowboardlehrer der Shred School gaben den Kindern eine kostenlose Lektion im nahegelegenen Snowpark.
Also legten etwa 20 Kinder im Alter von 6 bis 12 los. Und ich muss sagen, dass
es eindrücklich ist, wenn eine Bande Kiddies auf der Piste unterwegs ist.
Natürlich zusammen mit den Eltern und so war ein ziemlich grosser Tross
unterwegs zum Park.
Allgemein
hatten alle mit dem Schnee zu kämpfen, obwohl es Neuschnee hatte, war dieser
durch die Wärme extrem langsam geworden. So, dass einige sogar einen
ungewollten Abflug über die Nose machten… Zusammen mit den Eltern wurde
unterwegs auch „Pistenrat“ gehalten, um die passendsten Pisten zu
finden, welche von allen Kindern befahren werden konnten.
Das
Coaching der Shred School am Vor- und Nachmittag hat den Kiddies super gefallen
und die Jungs haben sich Zeit und Geduld genommen, um ihnen ein schönes
Erfolgserlebnis zu ermöglichen. Wie schon erwähnt, wurden Pisten und auch die
Jumps und Boxen entsprechend des Könnens der Kiddies gewählt, so dass diese
nach ein paar Stunden wieder glücklich zu den Ständen zurückkehrten.
Animation und Unterhaltung auf der Kreistenalm
Muck
Müller, der Organisator des Family Freestyle Weekends, stellte über den ganzen
Tag hinweg sicher, dass es den Teilnehmern auch im Zeltdorf nicht langweilig
wurde. Sei es Goddies an die Kinder zu verteilen oder über Lautsprecher über
weitere Attraktionen hinzuweisen; die ganze Zeit war etwas los. Wer es ruhiger
haben wollte, ging ein paar Meter zum kleinen Anfängerhang, wo die Kiddies sich
auf verschiedensten Schneesportgeräten versuchten. Noch nie waren zwei Tage
boarden mit den Kindern so entspannt…
Aus
Sicht der Kinder ist sicherlich die abschliessende Barilla
Pasta Party mit dem darauf folgenden Kinder-Bingo das
Highlight des Wochenendes gewesen. Nach dem Tag an der frischen Luft und dem
vielen Boarden haben alle ganz gierig die gesponserten Spaghetti gegessen.
Muck
Müller als Bingoleiter war dann das nächste Highlight. Er hat richtig Stimmung
gemacht, so dass das Bingo für alle Teilnehmenden zum riesen Gaudi wurde. Nicht
nur die Kinder wurden vom Bingo voll reingezogen, auch die Eltern hatten ihren
Spass. Durch die enorm vielen Sachpreise, von Bekleidung über Brillen zu
Rücksäcken, haben wirklich alle Kinder mindestens einen Preis gewonnen. Auch
meine Kinder machten sich mit vollen Taschen auf die Talfahrt.
Wenn Du weisst, dass Du alles richtig gemacht hast
Das Licht
und Wetter waren perfekt, um lange nach dem Abstellen des Liftes die Talfahrt
zu machen. Bei solchen Verhältnissen und überglücklichen Kindern weisst Du,
dass Du heute alles richtig gemacht hast. Selbst ein paar Monate danach
schwärmen mein Kinder noch von der Talfahrt während des Sonnenuntergangs. Die
war wirklich atemberaubend, so dass wir unterwegs einige Male anhielten, um das
Panorama in der „golden Hour“ zu geniessen.
An diesem
Abend gingen die Kinder freiwillig früh zu Bett und träumten wahrscheinlich
noch vom grossartigen Tag.
Sonntag, mit BMX anstatt Bingo
Frisch
gestärkt genossen wir am Sonntag nochmals die gleichen Angebote. Shredden und
Testen bis zum Abwinken. So, dass die Kinder ihre Lieblingsboards ausgiebig
testen konnten und sicher waren, was sie sich zu Weihnachten wünschen möchten.
Zum Abschluss gab es jedoch keinen weiteren Spaghettiplausch mit Bingo, sondern
eine coole BMX-Shows an der Talstation. Nach all den Impressionen und einem
unvergesslichen Wochenende, hiess es Einpacken, den Weg nach Hause in Angriff
zu nehmen und nochmals gefühlte 100 Radarkontrollen durch Österreich zu
meistern.
Bleibt nur noch eine Frage offen: Wann und wo ist diese Saison wieder das Family Freestyle Weekend?